Windows 7
Microsoft hatte nach Windows XP und Windows Server 2003 eine neue Betriebssystemversion mit dem Codenamen Longhorn für das Jahr 2003 entwickelt, die später als Windows Vista veröffentlicht wurde. Viele geplante Neuerungen wie zum Beispiel eine assoziative Dateiverwaltung (Datenbankaufsatz für das Dateisystem) namens WinFS wurden jedoch nicht implementiert.
Bereits während der Fertigstellungsphase von Vista wurde – zunächst unter dem Codenamen Blackcomb, ab 2006 als Vienna – eine nächste Version entwickelt. Im Oktober 2008 gab Microsoft bekannt, dass das Nachfolgeprogramm von Vista Windows 7 heißen werde. Man entschied sich nicht nur wegen ihrer Zahlensymbolik für Sieben, sondern weil Windows 7 nach eigener Zählweise die siebte Windows-Version sei
Wechselwille zu Windows 7 steigt und steigt
Langsam, aber sicher bröckeln auch bei Unternehmen die letzten Bedenken gegen einen Wechsel von Windows XP bzw. Vista zu Windows 7: Eine Umfrage im Dell ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 42 Prozent der befragten Unternehmen noch 2010 zu Windows 7 wechseln wollen. 16 Prozent haben außerdem bereits schon gewechselt.
Insgesamt hatten rund 10 Prozent der Teilnehmer weniger Bedenken wegen eines Wechsels zu Windows 7 als noch im April 2009. Eine Analystin brachte die immer noch ablehnende Haltung bei einigen Unternehmen treffend auf den Punkt „Die IT macht sich immer Sorgen – und zwar zu Recht: Neue Technologien bringen immer auch Probleme mit sich“.
Generell sind die Bedenken gegenüber Windows 7 aber weitaus geringer als noch bei Vista, sodass deutlich mehr Unternehmen in den sauren Apfel beißen wollen und sich den anfänglichen Problemen beim Wechsel aussetzen. Bislang sind jedoch die ganz großen Horrorstorys beim Wechsel auf Windows 7 ausgeblieben.
Vista ist immerhin noch auf 23,82 Prozent aller Spiele-Rechner installiert. Die große Beliebtheit von Windows 7 bei Spielern lässt sich damit erklären, dass Spieler generell einen deutlich stärkeren Hang zur neuesten Technik haben wie Office-Anwender. Außerdem unterstützt Windows 7 den Direct X11-Standard, das bei unterstützenden Spielen für eine noch realistischere Grafik sorgt.


