Windows XP beschleunigen
1- Suche nach freigegebenen Ordnern und Druckern im Netzwerk ausschalten
Windows sucht bei jedem Start nach freigegebenen Ordnern und Druckern im Heimnetzwerk. Das kostet Zeit. Falls Sie überhaupt kein Netzwerk haben oder nicht über das Netzwerk drucken und Daten austauschen, schalten Sie die Suche einfach ab:
a. Klicken Sie je einmal auf Start und im aufklappenden Startmenü auf Systemsteuerung. Anschließend folgen Mausklicks auf den Eintrag „Darstellung und Design“ und auf Ordneroptionen.
b. Klicken Sie auf Ansicht und gleich danach auf das Kästchen Automatisch nach Netzwekorndern und Drukern suchen, sodass das grüne Häkchen im Kästchen verschwindet. Klicken Sie zur Bestätigung auf OK
2- Unnötige Netzwerkkarten abschalten
Bei jedem Start prüft Windows zeitraubend alle eingebauten Netzwerkkarten auf angeschlossene Netzwerke. Wenn Sie zum Beispiel über einen per Kabel angeschlossenen DSL-Router ins Internet gehen, brauchen Sie die WLAN-Karte nicht. So schalten Sie sie aus:
a. Klicken Sie auf Start, Netzwerkumgebung und Netzwerkverbindungen anzeigen.
b. Im nächsten Fenster werden die eingerichteten Netzwerkverbindungen angezeigt. Dabei steht LAN-Verbindung für eine normale Netzwerkverbindung über ein Kabel, etwa zu einem DSL-Modem oder zu einem Router. Ist Ihr Computer mit einer WLAN-Karte für drahtlose Verbindungen ausgestattet, ist diese Verbindung sichtbar: Drahtlose Netzwerkverbindung.
c. Von diesen beiden Verbindungen wird in der Regel eine nicht benötigt. Um eine Verbindung zu deaktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen per Klick den Eintrag Deaktivieren. Falls Sie eine deaktivierte Netzwerkkarte einmal brauchen, können Sie sie auf die gleiche Weise wieder aktivieren. Wählen Sie dazu aber abweichend die Option Aktivieren.
3- Wartungsprogramme beim Windows-Start abstellen
Wenn Sie sich bei Windows anmelden, führt das Betriebsprogramm in einigen Fällen spezielle Wartungsprogramme aus, zum Beispiel für die Festplatte und Netzwerk-anmeldungen. Da solche Wartungsarbeiten auf dem Heimcomputer nicht notwendig sind, deaktivieren Sie sie. Falls Ihr PC dagegen Teil eines Firmennetzwerkes ist, überspringen Sie diesen Tipp.
a. Tippen Sie bei gedrückter Windows-Taste die R-Taste. Im nächsten Fenster tippen Sie regedit ein. Klicken Sie dann auf OK. Daraufhin öffnet sich die Registrierungs-Datenbank.
b. Klicken Sie jeweils doppelt auf KEKY_LOCAL_MACHINE, Software, auf Microsoft, Windows, Current Version, Group Policy. Ist dann der Eintrag State nicht zu sehen? In diesem Fall sind keine Wartungsprogramme eingerichtet, und Sie können gleich mit dem nächsten Tipp weitermachen. Andernfalls klicken Sie jeweils doppelt auf State und auf Machine. Ist dann der Eintrag „Scripts“ nicht zu sehen, sind ebenfalls keine Wartungsprogramme vorhanden, und Sie können den Tipp beenden. Andernfalls klicken Sie doppelt auf den Eintrag Scripts.
c. Erscheint daraufhin der Eintrag Startup nicht? Auch in diesem Fall können Sie zum nächsten Tipp übergehen. Andernfalls löschen Sie den Ordner Startup, denn dahinter verbergen sich die unnötigen Wartungsprogramme. Klicken Sie dazu auf den Eintrag, und drücken Sie auf die Entf-Taste. Im nächsten Fenster klicken Sie auf Ja.
4- Geistergeräte löschen
Wenn Sie einen USB-Speicherstift am PC anschließen, installiert Windows jedes Mal einen Treiber und legt einen Eintrag im Geräte-Manager an. Wenn Sie das Gerät entfernen, wird der Treiber zwar abgeschaltet, doch der Eintrag bleibt stehen. Deshalb sucht Windows bei jedem Start nach dem Gerät, was sehr viel Zeit kosten kann. Löschen Sie diese Geistergeräte! Und so geht’s:
a. Um die versteckten Geräte sichtbar zu machen, klicken Sie und mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz. Klicken Sie dann auf Eigenschaften und anschließend auf Erweitert.
b. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche „Umgebungsvariablen“. Unterhalb des Eintrags „Systemvariablen“ klicken Sie auf Neu. Tippen Sie dann hier „devmgr_show_nonpresent_devices“ und als Nächstes neben „Wert der Variablen“ die Zahl 1 ein. Klicken Sie dreimal nacheinander auf OK. Danach starten Sie Windows neu.
c. Jetzt müssen Sie herausfinden, ob Sie Geistergeräte haben. Dazu tippen Sie bei gedrückter Windows-Taste auf die R-Taste. Tippen Sie ins erscheinende Fenster den Befehl devmgmt.msc ein. Klicken Sie auf OK.
d. Daraufhin startet der Geräte-Manager. Klicken Sie dort auf Ansicht und dann auf Ausgeblendete Geräte anzeigen. Geistergeräte erkennen Sie an den leicht durchsichtigen Symbolen. Das sind Geräte, nach denen Windows sucht, die aber nicht mehr angeschlossen sind.
d. Löschen Sie nacheinander alle Geistergeräte mit Ausnahme der Geräte in den Kategorien Audio-, Video- und Gamecontroller und Systemgeräte , da sonst Windows beschädigt werden könnte. Klicken Sie zur Entfernung eines Eintrags mit der rechten Maustaste darauf. In der aufklappenden Liste wählen Sie dann per Mausklick Deinstallieren und bestätigen das im nächsten Fenster per Mausklick auf OK. Schon ist der Eintrag verschwunden. Wiederholen Sie dies mit den anderen Geistergeräten.
e. Beenden Sie den Geräte-Manager. Wenn Sie ein „gelöschtes“ Gerät wieder anstöpseln, funktioniert es trotzdem einwandfrei, da Windows den nötigen Treiber einfach wieder installiert. Mit der Zeit sammeln sich so allerdings auch neue Geistergeräte an. Wiederholen Sie diese Anleitung deshalb gelegentlich.


